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Apfel

Über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen trägt ein durchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien. Er ist gut zu Zähnen und Darm, Trauben- und Fruchtzucker liefern schnell Energie. Die Statistiker wissen es wieder einmal genau: 17 Kilo jener Frucht, die als goldener Zankapfel zum Trojanischen Krieg führte, isst jeder Deutsche jedes Jahr.

 

Aus der Heimat                                               -schmeckst am Besten!

 
 
Die ersten  heimischen Äpfel sind reif. Bereits seit Mitte August gibt es die ersten reifen, besonders aromatischen Äpfel aus der Region beim Obstbauern Ihres Vertrauens.
Zuerst reifen Sorten wie z. B. Delbarestivale, Sansa und Alkmene. Anfang September gibt es dann schon Elstar und Gala. Sorten wie Rubinette, Boskoop, Pinova und Jonagold sind Ende September reif. Fuji und die Vitamin-C Bombe Braeburn reifen bei uns erst Mitte bis Ende Oktober.
Heute sind Äpfel bei uns aus dem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Nicht nur weil sie einfach lecker schmecken, sondern sie gehören zum gesündesten und vitalstoffreichsten Obst. Der Apfel ist er ideale Snack für zwischendurch, denn der reichlich im Apfel vorhandene Frucht – und Traubenzucker führt dem Körper schnell Energie zu.
„An apple a day keeps the doctor away“
Äpfel aus kontrolliert integriertem Anbau sind umweltschonend angebaut und  reich an bioaktiven Substanzen. Sie enthalten eine ausgewogene Mischung aus Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Viele wichtige Vitamine B +E, sekundären Pflanzenstoffe und Folsäure. Besonders der hohe Vitamin C – Gehalt der Äpfel stärkt das Immunsystem. Viele der wertvollen Inhaltstoffe sind in der Schale konzentriert. Deshalb: Äpfel waschen oder abreiben, aber nicht schälen!
Einkauf und Lagerung:
Da die Äpfel nach dem Pflücken noch weiterreifen, werden die Früchte bis zum Verkauf in Kühlhäusern gelagert. Hier stellt der Obstbauer Temperatur, Sauerstoff- und Kohlendioxid-Gehalt so ein, daß der Reifeprozess verlangsamt oder sogar gestoppt wird. Die Früchte bleiben so lange pflückfrisch bis sie aus dem Lager geholt und verkauft werden. Deshalb erhalten Sie die Äpfel bei Ihrem Obstbauern immer frisch, fast das ganze Jahr über. Lagern Sie die Früchte zu Hause am Besten im Kühlschrank oder in einem kühlen Keller.
 
Lieblingsrezepte mit Äpfeln von Ihrer Obstbäuerin Brigitte Ludwig-Briesch, Bekond:
Apfel-Pizza
Teig: aus 350 g Mehl, 20 g Hefe, 250 ml Wasser, ½ Teelöffel Salz
 einen Hefeteig zubereiten und auf einem rechteckigem Blech ausrollen
Grundsoße: 3 Eßlöffel Öl, 5 mittlere Zwiebeln gehackt dünsten, 4-5 Knoblauchzehen gehackt zugeben und nochmal 2 Minuten dünsten. 150 g Tomatenmark, 1 Eßlöffel getrockneten Oregano, 1 Eßlöffel getrocknetes. Basilikum, 1 Lorbeerblatt, etwas Zucker, Salz und Pfeffer zu den Zwiebeln geben und kurz aufkochen und dabei immer rühren. Das Lorbeerblatt herausnehmen und die Soße abkühlen lassen.
Belag: 350 g Hackfleisch in 40 g Butaris anbraten, ca. 1 kg Äpfel (herb-säuerlich, evtl. Elstar)Gehäuse ausstechen und in 5 mm dicke Schreiben schneiden, 300 g geriebener Käse
Streichen Sie zuerst die Grundsoße auf den Hefeteig und verteilen dann das Hackfleisch darüber. Die Apfelscheiben werden dann auf die Hackfleischschicht gelegt und zum Schluß wird der Käse darüber verteilt. Backen Sie die Pizza bei ca. 200°C 25-30 Minuten.
Wer kein Hackfleisch mag, kann dieses durch gekochten Schinken ersetzen.
 
 
Gedeckter Apfelkuchen
Zutaten: 400 g Mehl, 1 Beutel Backpulver, 200 g Butter/Margarine, 200 g Zucker, 1 Beutel Vanillin-Zucker, 1 Ei, 1 kg Äpfel (säuerliche), wer mag 75 g Rosinen, 75 g gestiftelte Mandeln, Puderzucker, Mandelblättchen
Zubereitung: Mehl und Backpulver in eine Rührschüssel geben. Zucker und Vanillin-Zucker hineingeben und mit dem Ei verrühren. Danach die Butter hinzugeben und alles zu einem festen Teig verrühren. 2/3 des Teiges ausrollen und in eine gefettet Springform legen. Eine fingerdicke Rolle formen und an den Rand drücken. Die Äpfel dünsten und auf den Teig legen, Rosinen und Mandeln darüber streuen. Den restlichen Teig ausrollen und auf die Füllung legen.
Im Elektroherd bei ca.175-200°C (vorgeheizt) 70 Minuten backen.
Im Heißluftherd bei ca. 150°C 50-60 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen aus dem Puderzucker einen Gus herstellen und den Kuchen damit bestreichen. Zuletzt die Mandelblättchen darüber streuen.
 
Apfelmädchen

 

Apfelmädchen

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