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Der Apfel

Der Gärtnermeister Meinolf Hammerschmidt züchtet 730 alte Apfelsorten. Jetzt hat er den Raritäten ein ganzes Buch gewidmet.

Wer über Äpfel nicht mehr zu sagen weiß, als dass man sie zu jeder Jahreszeit recht günstig bekommt und dass sie rotbackig, grün oder rot-grün sind, hat dringend Nachholbedarf. Solchen Banausen hilft Meinolf Hammerschmidt gern auf die Sprünge. Denn die Apfelwelt ist vielfältiger, als Holsteiner Cox, Braeburn und Granny Smith uns im Supermarkt glauben machen.

Der Gärtnermeister Meinolf Hammerschmidt hat dem Lieblingsobst der Deutschen ein ganzes Buch gewidmet - "Das Apfelbuch Schleswig-Holstein". Keine trockene pomologische (apfelkundliche) Abhandlung, kein Bestimmungsbuch, sondern eine Liebeserklärung an die Äpfel mit zauberhaften Geschichten zum Thema. Und weil das Lesen unweigerlich Appetit macht, gibt es einen Anhang mit Rezepten, zusammengestellt von den Landfrauen Schleswig-Holsteins, die zeigen, was man aus Äpfeln in der Küche alles zaubern kann.

Meinolf Hammerschmidt: "Das Apfelbuch Schleswig-Holstein. Sorten, Geschichten, Rezepte". Wachholtz Verlag 2010, 108 Seiten, 14,80 Euro

Quelle:  Hamburger Abendblatt

 

Der Apfel, eine Vitamin - Bombe

Über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen trägt ein durchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien. Er ist gut zu Zähnen und Darm, Trauben- und Fruchtzucker liefern schnell Energie. Die Statistiker wissen es wieder einmal genau: 17 Kilo jener Frucht, die als goldener Zankapfel zum Trojanischen Krieg führte, isst jeder Deutsche jedes Jahr.


Weltweit gibt es rund 20 000 Apfelsorten, von denen über 1 000 in Deutschland wachsen. Sie lassen sich grob in Sommer-, Herbst- und Winteräpfel einteilen.
 

Sommeräpfel
Erstere reifen im Juli/August und eignen sich nicht zum Lagern. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Klar- oder Augustapfel, James Grieve und Gravensteiner.

Herbstäpfel
Nach der Saisoneröffnung für Äpfel lassen sich ab September bis Anfang November die klassischen Herbstäpfel genießen. Bei ihnen, beispielsweise der Renette oder Alkmene, fallen Pflück- und Genussreife zusammen, d. h., man muss sie nicht mehr ausreifen lassen und kann sie gleich essen oder verarbeiten.

Winteräpfel
Auch Winteräpfel wie Boskop, Bohnapfel oder Boikenapfel werden im Herbst geerntet, doch sind sie noch nicht gleich genussreif. Erst nach ein paar Wochen Lagerung sind sie ausgereift und schmecken vollaromatisch. Zwar lassen sich jederzeit auch Elstar, Braeburn, Idared und andere kaufen, doch handelt es sich hierbei um spezielle Züchtungen oder Importe.
 

„An apple a day keeps the doctor away“

Äpfel aus kontrolliert integriertem Anbau sind umweltschonend angebaut und reich an bioaktiven Substanzen. Sie enthalten eine ausgewogene Mischung aus Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Viele wichtige Vitamine B +E, sekundären Pflanzenstoffe und Folsäure. Besonders der hohe Vitamin C – Gehalt der Äpfel stärkt das Immunsystem. Viele der wertvollen Inhaltstoffe sind in der Schale konzentriert. Deshalb: Äpfel waschen oder abreiben, aber nicht schälen!

Einkauf und Lagerung:

Da die Äpfel nach dem Pflücken noch weiterreifen, werden die Früchte bis zum Verkauf in Kühlhäusern gelagert. Hier stellt der Obstbauer Temperatur, Sauerstoff- und Kohlendioxid-Gehalt so ein, daß der Reifeprozess verlangsamt oder sogar gestoppt wird. Die Früchte bleiben so lange pflückfrisch bis sie aus dem Lager geholt und verkauft werden. Deshalb erhalten Sie die Äpfel bei Ihrem Obstbauern immer frisch, fast das ganze Jahr über. Lagern Sie die Früchte zu Hause am Besten im Kühlschrank oder in einem kühlen Keller.
 

Lieblingsrezepte mit Äpfeln von Ihrer Obstbäuerin Brigitte Ludwig-Briesch, Bekond:

Apfel-Pizza

Teig:
aus 350 g Mehl, 20 g Hefe, 250 ml Wasser, ½ Teelöffel Salz
einen Hefeteig zubereiten und auf einem rechteckigem Blech ausrollen
Grundsoße: 3 Eßlöffel Öl, 5 mittlere Zwiebeln gehackt dünsten, 4-5 Knoblauchzehen gehackt zugeben und nochmal 2 Minuten dünsten. 150 g Tomatenmark, 1 Eßlöffel getrockneten Oregano, 1 Eßlöffel getrocknetes. Basilikum, 1 Lorbeerblatt, etwas Zucker, Salz und Pfeffer zu den Zwiebeln geben und kurz aufkochen und dabei immer rühren. Das Lorbeerblatt herausnehmen und die Soße abkühlen lassen.

Belag:
350 g Hackfleisch in 40 g Butaris anbraten, ca. 1 kg Äpfel (herb-säuerlich, evtl. Elstar)Gehäuse ausstechen und in 5 mm dicke Schreiben schneiden, 300 g geriebener Käse
Streichen Sie zuerst die Grundsoße auf den Hefeteig und verteilen dann das Hackfleisch darüber. Die Apfelscheiben werden dann auf die Hackfleischschicht gelegt und zum Schluß wird der Käse darüber verteilt. Backen Sie die Pizza bei ca. 200°C 25-30 Minuten.
Wer kein Hackfleisch mag, kann dieses durch gekochten Schinken ersetzen.

 

 

Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten:
400 g Mehl, 1 Beutel Backpulver, 200 g Butter/Margarine, 200 g Zucker, 1 Beutel Vanillin-Zucker, 1 Ei, 1 kg Äpfel (säuerliche), wer mag 75 g Rosinen, 75 g gestiftelte Mandeln, Puderzucker, Mandelblättchen

Zubereitung:
Mehl und Backpulver in eine Rührschüssel geben. Zucker und Vanillin-Zucker hineingeben und mit dem Ei verrühren. Danach die Butter hinzugeben und alles zu einem festen Teig verrühren. 2/3 des Teiges ausrollen und in eine gefettet Springform legen. Eine fingerdicke Rolle formen und an den Rand drücken. Die Äpfel dünsten und auf den Teig legen, Rosinen und Mandeln darüber streuen. Den restlichen Teig ausrollen und auf die Füllung legen.
Im Elektroherd bei ca.175-200°C (vorgeheizt) 70 Minuten backen.
Im Heißluftherd bei ca. 150°C 50-60 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen aus dem Puderzucker einen Gus herstellen und den Kuchen damit bestreichen. Zuletzt die Mandelblättchen darüber streuen.

 

 

Apfelmädchen

 

Apfelmädchen

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